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Bitte um Rat
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Autor:  Gast [ 25. Mär 2006 9:04 ]
Betreff des Beitrags:  Bitte um Rat

da ich neu bin , habe ich jetzt einige Tage hier im Forum gestöbert. Bei mir wurde eine Zyste auf dem Schilddrüsenlappen gefunden. Eigentlich war ich nur bei einer Untersuchung wegen meiner Lymphknoten die ständig anschwellen. Seit dem ich das weiß das ich auch eine Zyste habe, geht es mir nicht mehr gut. Und wenn ich die Zeit davor rechne musste ich feststellen, das ich nicht auf meinen Körper richtig geachtet habe.
Ich weiß das ich länger schon leide, aber ich überhörte die Signale einfach kürzer zu treten.

Mein Lebensgefährte hat kein Verständnis für mich, muss auch erwähnen das wir ein dreijähriges Kind haben und ich mich mit den Hormonen nicht auskenne, da ich eine schöne Schwangerschaft hatte. Kann es sein das ich mich da nur reinsteigere? Ich bin ein ausgeglichener Mensch und mir kann so leicht nichts wer anhaben. Voriges Jahr im Jänner hatte ich eine Fehlgeburt und ich kann mit Sicherheit sagen, das ich es zu Weihnachten gespürt habe, das das Ungeborene nicht mehr lebt oder das etwas nicht stimmt. Laut Arzt stimmte es auch. Mein LG meint nur ich sei verrückt und er glaubte mir nicht.

wie lebt man wirklich als Angehöriger mit so einer Krankheit und dem Essen zB. ?? Ich trinke gerne Kaffee und gegen eine Zigarette habe ich auch nichts. Muss ich damit jetzt aufhören?

Am Montag muss ich in die Nuklearmedizin, dort werde ich dann den Arzt durchlöchern mit all meinen Fragen.

Ich werde mich auch hier anmelden, das niemand glaubt ich sei nur ein Fake oder so

lg
Nati

Autor:  Catmandu [ 25. Mär 2006 9:13 ]
Betreff des Beitrags: 

nun bin ich auch angemeldet.

lg
Nati

Autor:  nina 46 [ 08. Apr 2006 23:51 ]
Betreff des Beitrags: 

nati ich möchte dir einen rat geben das leben ist schön nur mußt es annehmen wie es ist jeder hat sorgen kleine oder große und ich weiß von was ich sprech mein kind hatte krebs .du mußt es als prüfung sehn nicht hengen lassen kämpfen den das leben ist ein ewiger kampf wen wer in der familie krank ist oder selbst kopf hoch NINA

Autor:  bess [ 09. Apr 2006 13:26 ]
Betreff des Beitrags: 

nati,
mir geht es wie dir, bin unruhig leide ständig unter Angst und weiß nicht wie ich das in den Griff bekommen soll. Seidem mein Bruder verstorben ist hat sich alles verschlimmert und nun auch bei mir die Knoten an der Schilddrüse. Dennoch irgendwie geht es weiter man horcht und horch in sich hinein und steigert sich wohl dabei.
Bestimmt wenn man alles ein wenig realistischer sieht merkt man das die Unruhe wohl garnicht berechtigt war. Ich wünsche dir die Kraft das du aus solch einem Teufelskereis hinaus kommst und dazu verhilft dir Information.Löchere deinen Artzt laß dich nicht abwimmeln wie meiner es immer tut, sondern schreibe dir deine Fragen auf und beende es erst wenn alle Fragen beantwortet sind.Das erworbene Wissen wird dich beruhigen und du kannst ohne böse Fantasie dich auf das was ist einstellen. Sollte dein Arzt auch keine Geduld haben um zu antworten ,(die meisten helfen jedoch dabei)wechle ihn denn es geht um deinen Körper und nicht darum was er für wichtig hält.Du mußt damit leben und einen Weg finden innere Ruhe zu bekommen. Vor allem nichts übersteigert zu sehen um normal leben zu können.Was den Kaffeee und Zigaretten betrifft hatte mich mein Arzt noch nie danach gefragt. Meinen Kaffe gönne ich mir zusammen mit der Zigarette und auch das Essen mußte ich nicht, bis auf das ich daruf achten muß nicht noch zusätzliche jodhaltige Nahrung zu mir zu nehmen, wie Salz, etc, etc, umstellen. Habe zwar ein paar Kilo deshalb zugenommen doch mit ein bischen Disziplien gehen sie auch wieder weg.Es ist ja auch irgendwie verständlich denn bei meiner Überfunktion arbeitete der Stoffwechsel viel schneller.Wenn der nun reduziert wird, man die selbe Nahrungsmenge zu sich nimmt, muß man unweigerlich zunehmen.Die Eßgewohnheit muß ein wenig geändert werden, natürlich!!! Selbstverständlich ist es bei jedem anders, bei mir war es eben nur so.
Hab´Geduld mit dir, ärgere dich nciht über Unverständnis anedrer das erlebe ich täglich und habe mich damit abgefunden und so stört es nicht mehr.
Viel Glück du wirst sehen nachdem du alles erfahren hast wirst du beruhigter sein , denn es ist wirklcih so, nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird, dafür ist die Medizin schon so gut entwickelt das dir geholfen werden kann.
Gruß bess

Autor:  Catmandu [ 11. Apr 2006 12:02 ]
Betreff des Beitrags: 

Nun habe ich auch den Befund. Derzeit wird nichts gemacht. Ich muss in einem halben Jahr wieder zur Kontrolle, obwohl man mir gesagt hat erst in einem Jahr.

Mein Lebensgefährte hat sich mittlerweile beruhigt und er hat Verständnis für mich, das ich nun ein anderes Leben führe. Ich lebe gesund und nehme keine Tabletten für irgendwelche Wehwechen. Bin solange es geht eine Naturheilerin. Trotzdem beunruhigt es mich, mit der Tatsache leben zu müssen, das ich irgendwann operiert werde. Im Spital (SMZ-Ost) waren alle so nett, obwohl mir abgeraten wurde. Für mich ist es eben in der Nähe und ich brauche, wenn es so weit ist auch die Nähe meines Kindes, das ich jeden Tag sehen möchte.

Nicht das ichklammere, bestimmt nicht, aber jeder Tag ist wunderschön mit ihm und ich geniesse es auch. Diese Woche bin ich zu Hause, weil mein Kleiner die Windpocken hatte. Auch habe ich viel Verständnis von meinem Arbeitgeber.

Mein Motto : Ich lebe und lasse leben, weil jeder Tag einzigartig ist im Leben

Nati

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