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Hallo Hermine,
zu deiner Umfrage bezüglich Familiengeschichte.
Kurz meine Geschichte:
Ich bin 28 Jahre alt und bei mir wurde vor ca. 3 Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion + Hashimoto festgestellt und ich habe seitdem Thyrex genommen. Voriges Jahr wurde ein Knoten festgestellt, ich wurde operiert und es stellte sich heraus, dass es ein 8mm großes Schilddrüsenkarzinom war. Deshalb musste ich ein zweites Mal operiert werden um den Rest der Schilddrüse zu entfernen und ich hatte nun vor einigen Wochen eine RJT.
Aus diesem Grund habe ich meine Familie dazu animiert, ebenfalls die Schilddrüsenwerte kontrollieren zu lassen. Der Hausarzt meiner Mutter machte sich mehr oder weniger lustig über sie und wollte ihr die Untersuchung verweigern, weil "der Krebs eh so selten ist, nichts mit Vererbung zu tun hat und sie nicht glauben soll, dass sie krank sei nur weil ihre Tochter zufällig diesen Krebs bekommen habe".
Sie hat sich aber durchgesetzt, wurde untersucht und bei ihr wurde eine vergrößerte Schilddrüse mit mehreren kleinen Knoten festgestellt - sie wurde zur Szintigrafie geschickt - genaue Befunde liegen noch keine vor.
Mein Vater hat sich (noch) nicht untersuchen lassen.
Mein Bruder hat sich (noch) nicht untersuchen lassen.
Meine jüngere Schwester hat sich untersuchen lassen und hatte keine Probleme.
Meine ältere Schwester hat sich untersuchen lassen und bei ihr wurde festgestellt, dass sie ebenfalls eine Schilddrüsenunterfunktion + Hashimoto hat und sie nimmt nun ebenfalls Tabletten.
Ich kannte vor meiner Diagnose niemanden mit Schilddrüsenproblemen (niemand in unserer Familie war je davon betroffen) und jetzt stellt sich heraus, dass 2 von 3 untersuchten Familienmitgliedern auch betroffen sind? Kann das Zufall sein, oder gibt es einen Zusammenhang?
Ich habe zwar keine Kinder, würde aber meine Kinder schon untersuchen lassen, denn je früher man eine Schilddrüsenfehlfunktion bemerkt, desto besser kann sie behandelt werden.
lg
Barbara
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