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 Betreff des Beitrags: OP - oder doch nicht
BeitragVerfasst: 25. Sep 2006 15:12 
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Registriert: 25. Sep 2006 14:15
Beiträge: 1
Hallo,
bin ziemlich verunsichert, mein Arzt sagt ein kalter Knoten gehört raus der Schluckbeschwerden bereitet und bösartig werden könnte, das Krankenhaus sagt meine Unterfunktion bekomm ich dadurch nicht weg, ist doch ein großes Risiko die OP und ich bräuchte nur Medikamente nehmen. Zuerst will ich nicht weil ich Angst hab, dann hab ich schon alle Untersuchungen und vom Arzt die Überweisung für die Op und dann sagen die mir sowas. Ich soll nochmals nur in eine Schilddrüsen-Ambulanz gehen und horchen was die dort meinen! Hat jemand so was endliches erlebt wie ich und kennt jemand eine gute Amulanz in Wien und was ist jetzt das beste?


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 Betreff des Beitrags: meine erfahrungen
BeitragVerfasst: 25. Sep 2006 19:08 
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Registriert: 18. Jun 2006 19:18
Beiträge: 3
Wohnort: wien
also ich bin ende juni wegen eines großen kalten knotens und vieler kleiner kalten knoten operiet worden. mir wurde die komplette schilddrüse entfernt. bin im smz-ost operiert worden, hab zwar a total schöne narbe aber mit dem personal war ich nicht so zu frieden. auch meine nachbehandlung war irgendwie nicht so wie ich mir das vorgestellt hab. aber ich hab einen ganz netten hausarzt der mir sehr geholfen hat.
naja ich nehm jetzt das hormonpräperat thyrex seit ~2monaten und es ist mir nie besser gegangen. weiters muss ich noch calcium nehmen und das ist das ist der einzige wert den ich nicht so ganz in den griff bekomm.
hab vor der op ur schiss gehabt und mit 25 ists auch nicht normal kalte knoten zu haben schon garnicht auf der kompletten schilddrüse. aja mein großer knoten hat auch schon gedrückt und man hätte ihn wahrscheinlich nicht anders behandeln können.
mein befund war dann eh gutartig, ich hatte nie schmerzen und alle aufregung war um sonst!!!
ich weiß nicht ob ich dir damit helfen konnte aber ich wünsch dir alles gute und toi toi
lg marianne


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. Sep 2006 9:37 
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Registriert: 26. Apr 2005 9:27
Beiträge: 50
Wohnort: Graz
Hallo dorisau!
Wenn man mir anrädt nochmals zum Spezialisten zu gehen, würde ich das auch tun.
Die Angst kann ich dir nicht nehmen, aber kann dir meinen Weg beschreiben. Bei mir gabs kalte und heiße Knoten. Erstlaborbefund war 3/2003. Ab Juni 2003 medikament. Behandlung mit dem Hinweis, 4 Wochen die Tabletten, dann sofort OP. Habe mich entschlossen es mit Medikamente weiter zu versuchen. Immer wieder, nachdem die Werte sich besserten Auslaßversuch, dann wieder Verschlechterung. Bis der Vorschlag OP oder Radiojodtherapie kam. Ende 2004 die Radiojodtherapie. Es begannen exakt 3 Monate nach der Einnahme zunehmend Beschwerden. Bis zur Kontrolluntersuchung die mit 6 Monate nach der RJth. festgesetzt war, befand ich mich in einer angeblich "leichten" Unterfunktion. Mir wurde diesmal L-Thyroxin verschrieben. Nehme sie exakt nach Vorschrift ein und trotzdem. mein Beschwerdebild wechselt ständig. Einmal "Blitz"-Durchfälle, Karpaltunnelsyndrom, Muskelschmerzen, Bluthochdruck, oder zur Abwechslung alles zusammen und mein derzeit ständiger Begleiter Müdigkeit. Diese Beschwerden können aber laut Aussage meines Internisten nicht durch die Schilddrüse ausgelöst sein. Ich sollte ein Aufbautraining durchführen. Der Rat kam, obwohl ich sagte ich gehe täglich mindestens 2 Stunden im flotten Tempo mit meinem Hund spazieren und komme mir manchmal trotzdem vor, als sei ich Monate ohne jede Bewegung.
Die Entscheidung was du machst kann dir keiner abnehmen. Ob sie richtig war sieht man erst später. Es gibt sehr viele, denen es nach der Op besser bzw. gut geht, nur die schreiben im Forum nicht oder kaum, da sich die Situation gebessert hat.
Alles Gute


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 27. Sep 2006 20:42 
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Registriert: 15. Aug 2006 11:58
Beiträge: 69
Wohnort: Oberösterreich
Hallo bin 33 Jahre und meine Ärzte haben vor 3 Jahren vestgestellt, das ich einen Kalten Knoten bei der Schilddrüse habe. Ich hab mich dann nicht gleich operieren lassen, und war ständig unter Kontrolle, bis sie eine Feinnadelpunktion gemacht haben und da ist rausgekommen, das ich zu lange gewartet habe und es war schon bösartig. Ich wurde dann gleich operiert mit einem Schnellschnitt und da hat es nichts ergeben, erst wie der Pathologische Befund kam, haben sie mir gesagt, das´sie noch mal operieren müssen, da die Lympfknoten auch befallen sind. Drumm täte ich nicht warten und ich würde dir raten, das du dich operierne lassen sollst. Nacher ist es dann zu spät. Medikamente muß man dann natürlich jeden Tag nehmen, aber das ist ja nicht schlimm. Aber wenn man zu lange wartet, kann es bösartig werden und dann bekommt man eine RJ Bestrahlung und man hängt drotzdem länger drann. LG


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