hi flamenco! es stimmt insofern, dass auch kleine knoten, sollten sie bösartig sein streuen können.. nur sollte man wie ich finde schon alles in relation sehen.. denn auch eine operation hat ihre folgen. wenn man bedenkt, dass man bei obduktion von menschen zu 98% schilddrüsentumore/knoten gefunden hat, obwohl das nicht die todesursache war, bringt einen das auch zum nachdenken. und papilläres schilddrüsenkarzinom kann man, auch wenn es schon gestreut hat, relativ gut behandeln.
wenn sich dein knoten nun in 2 monaten um mehr als 1cm verkleinert hat, dann würde ich noch etwas warten..
hab im deutschen schilddrüsenforum gelesen, wenn ein knoten schrumpft, ist er gutartig.. ich weiß nicht ob man das so sagen kann, aber ich würd trotzdem abwarten.. man kann zumindest mit ziemlicher sicherheit bei dir sagen, dass es auch falls der knoten bösartig wäre, es sich um keinen sehr aggressiven tumor handelt, wo jede sekunde zählt. falls ich mich hier irre, oder wer andere erfahrungen hat, bitte laut geben.
meines wissens gelten mikrotumore (-1cm) als low risk, siehe auch abbildung in
http://www.sd-krebs.de/index.htm?http:/ ... c6492.html.
trotz allem, und ich denke das ist ganz wichtig, ist es deine entscheidung, wie du dich wohler fühlst..
was mich interessieren würde, hast du in der zeit irgendwas bestimmtes getan oder geändert? oder l-thyroxin eingenommen?
übrigens ich bin selbst operiert, mein knoten war wie sich bei der op rausgestellt hat um 6mm kleiner als im ultraschall.. ich hab in dem kurzen zeitraum zwischen letzter untersuchung und op einiges gemacht (selen zugeführt, akupunktur/energiearbeit), hat mich sehr zum nachdenken gebracht. vor allem weil ich immer wieder auf ärzte gestoßen bin, die sagten `das gibt es nicht, dass ein knoten schrumpft oder verschwindet! dann wars eine zyste´, und doch hört oder sieht man es immer wieder.. nimmt vertrauen bei den ärzten, auch wenn sies gut meinen.
lg, whitedove