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 Betreff des Beitrags: Wieder eine Neue...
BeitragVerfasst: 06. Mär 2008 21:18 
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Registriert: 04. Mär 2008 20:36
Beiträge: 2
Wohnort: Wien
...unter Euch und ich möchte mich auch gleich vorstellen.

Ich bin 38, Mutter von einem 3-jährigen Sohn und "knotig" unterwegs.

Ich spürte vor ca. 2 Monaten so ein unangenhemes Gefühl unterhalb des Adamapfels, wie wenn etwas rauswachsen hätte wollen. Dieses Gefühl ist nach wie vor vorhanden, an manchen Tagen stärker an manchen Tager gar nicht spürbar.

Meine prakt. Ärztin hat zu allererst SD- Werte abgenommen: TSH, t3, t4. Diese Werte waren aber allesamt im Normbereich.
Zur Sicherheit aber schickte sie mich noch zum U-Schall. Dort bekam ich meine Befürchtung bestätigt! Der re. SDL ist mit drei Knoten versehen und der li. mit nur einem. Der Größte Knoten misst 17mm bei einer insgesamt vergrößerten Schilddrüse. Einige Lymphknoten entlag des Halsbereiches sind auch vergrößert, lt. Sono. aber nicht suspekt, bin aber auch schon seit 2 Wochen verkühlt mit Halsschmerzen, Husten und ein bisi Schnupfen.

Ich habe jetzt am Monatg einen Termin im AKH auf der Nuklearmed. in der Hoffnung dort auch gleich einen Szinti. zu bekommen.
Hoffentlich geht das zackig am AKH und ich kann vielleicht auch gleich eine Biopsie machen

Trotzdem habe ich das Gefühl, das es eventuell bösartig sein könnte, ich weiss aber nicht warum. Ich hoffe so sehr das wenn es bösartig ist, es hoffentlich keines vom medulären Typ ist.
Das es nur eine euthyreote Struma wäre, ist irgendwie zu simpel, oder?

Aus der Familienanamnese ist meine Mutter betroffen mit einer Unterfunktion, sonst ist keiner an der SD erkrankt. Mein Vater hat einen neuroendokrinen Tumor im Siebbein gehabt.

Ich habe meinen Sohn fast insgesamt 3 Jahre gestillt, wobei die letzten 1 1/2 Jahre es nur so eine "Gelegenheitsnucklerei" war, aber könnte es vielleicht von dieser langen Stillzeit kommen?
Ich habe durch diese (meine einzige Schwangerschaft) nachher viele Veränderungen an meinem Körper wahrgenommen - z.B. die Haut, die Haare haben sich verändert.

Irgendwie habe ich Schiss vor dem ganzen Procedere, aber weniger wegen mir, als vor der Zunkunft mit meinem Sohn...

So, jetzt habe ich es mir von der Seele geschrieben und hoffe inständig, dass hier jemand zu finden ist, der mich ein wenig beruhigen kann.

Hoffentlich geht das zackig am AKH und ich kann vielleicht auch gleich eine Biopsie machen.

Einstweilen lieben Gruß an alle hier!
Rubin.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08. Mär 2008 17:30 
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Registriert: 01. Feb 2008 13:28
Beiträge: 9
Hallo Rubin,
willkommen im Forum. Ich bin selbst noch nicht lange dabei, kann aber sehr gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Solange nicht klar ist, was eigentlich wirklich los ist denkt man automatisch an das Schlimmste, also Krebs, und nicht an das naheliegende, also Kropf. Ich hab´eine ähnliche Karriere hinter mir wie du, 2 Kinder in kurzem Abstand, Knoten, der immer grösser wurde und bin vor 3 Wochen operiert worden - alles ok, kein Krebs, habe aber keine Schilddrüse mehr. Mir geht´s trotzdem total gut, ich denke gar nicht mehr daran (ausser morgens, wenn ich meine Tablette schlucke).
Deie Ängste kenne ich aber sehr gut, bei mir stand tatsächlich Krebsverdacht im Raum, vor allem die Angst "was wird aus meinen Kindern" (4 und 6). Die wird dir wohl niemand nehmen können, allerdings sprciht bei dir sicher viel für einen Kropf (Familienanamnese, Schwangerschaft, langes Stillen...). Warte erst einmal die Szinitigraphie und eventuelle Biopsie ab - die Wahrscheinlichkeit für Krebs ist doch recht gering.
Ich wünsch dir alles Gute (von Mama zu Mama ;-).
LG Meri


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08. Mär 2008 23:18 
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Registriert: 02. Dez 2007 20:58
Beiträge: 31
Wohnort: Wien
Hallo Rubin!

Erst einmal willkommen im Forum.
Ich kann deine Gedankengänge sehr gut nachvollziehen, da ich selbst im Oktober 2007 mit einer ähnlichen Situation konfrontiert war.
Für mich war die Situation vor wenigen Monaten wie ein Schlag ins Gesicht. Ich ging zur Ärztin wegen meinen Schlafstörungen und andauernder Müdigkeit, und die schickte mich nach einer Blutabnahme zum Ultraschall. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl neben mir zu stehen. Die Ärztin entdeckt dort einen Knoten und wies mich sehr klar darauf hin, dass ich unbedingt weitere Untersuchungen machen solle.
Ich ging dann zum Spezialisten und nach einer Szintigraphie war klar, dass es ein 18x14mm großer, kalter Knoten im linken Lappen vorhanden ist. Aufgrund meiner chronischen Immunthyreoiditis ist die Gefahr, dass es bösartig sein könnte ein bisschen höher und daher ist die Operation für mich als beste Lösung angeboten worden. - Der Eingriff fand auch prompt im November 2007 statt. Und es ist alles gut gegangen.

Die Zeit bis dahin war sehr intensiv. Natürlich kamen mir auch die immer wieder die Gedanken, dass es womöglich bösartig sein könnte. Ich stürzte mich ganz in das Thema Krankheit, denn in meiner Familie gibt es alle möglichen Erkrankungen ( Krebs, Diabetes, Schlaganfall, Asthma,...) Aber tief in mir drinnen war die Sicherheit da, dass alles gut ausgehen wird. Ich habe eine liebe Freundin, die ebenfalls das erlebte, allerdings war bei der die Operation von einem Tag auf den nächsten. Mit ihr habe ich lange gesprochen, und sie hat mich aufgemuntert, indem sie mir erklärte: "...Sieh es einfach so, dass Schilddrüsenkrebs am besten heilbar ist..." Und sie weiß, wovon sie spricht, denn sie erhielt diese Diagnose....

Für mich persönlich hat sich trotzdem viel geändert. Ich habe diese Diagnose und Krankheit als Chance erkannt, mein Leben bewusster zu gestalten, es mehr zu genießen und mir vor allem mehr Ruhephasen zu gönnen. Ich für meinen Teil habe mich entschieden, diese Erfahrung für mich zu nutzen und den positiven Aspekt zu sehen.

Ich wünsche dir eine ähnlichen, optimistischen Zugang und Zuversicht und viele Menschen, die dich in dieser Zeit begleiten und unterstützen.

alles liebe
Petra


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11. Mär 2008 16:37 
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Registriert: 04. Mär 2008 20:36
Beiträge: 2
Wohnort: Wien
Herzlichen Dank liebe Meri und Petra für Eure hilfreichen Antworten!

Wahrscheinlich bin ich wirklich ein gebranntes Kind zum Thema Krebs, da mein Vater einen hat oder hatte. Ich durchlief diese Erkrankung wie wenn sie meine eigene wäre, weil ich von Beginn an in diese "Sache" komplett involviert ware. Ich war es auch, die ihn diese schlechte Nachricht vom Krebs überbringen musste.

Jetzt habe ich selbst eine kleine Familie mit einem kleinen Sohn und wünschte mir einfach eine Auszeit von diesen ganzen Krankheiten.
Nun bin ich selbst betroffen und kann aber nicht sagen, dass ich so Angst um mich selbst habe, komisch eigentlich, ich habe Angst um mein Kind und sonst nichts.

Selbst wenn die Konoten maligen wären, macht mir die OP bzw. eine RJT weniger aus, als das ich den Kontakt zu meinem Kind für eine gewisse Zeit unterbrechen muss. Er würde es einfach noch nicht verstehen und wir würden beide (still) leiden - ich will das nicht...

Ich war gestern im AKH und bekam nochmlas einen U-Schall wo sie drei Knoten sahen und einer davon zystische Anteile hat.
Anschliessend noch eine BA (TSH) und diese radioaktive Substanz verabreicht für die Szinthi.

Ich habe am gestrigen Tag noch ziemlich viel getrunken, damit ich schneller die Substanz ausscheide. Habe aber mit einem gewissen Abstand die Nacht mit meinem Sohn in einem Bett verbracht, glaubt ihr kann da noch was passieren?
Ich habe 3 verschiedene Ärzte um deren Meinung gefragt und habe natürlich 3 verschiedene Meinungen gehört.

1. keinen engen Kontakt zum Kind (also im gemeinsamen Bett schlafen) eine Woche lang
2. keinerlei Einschränkungen, da ja das Kind schon 3 Jahre alt ist, es betrifft in erster Linie Säuglinge und Kleinstkinder
3. zumindest 1-2 Nächte nicht beim Kind schlafen, sonst alles wie immer.

Wie hättet ihr entschieden?

Ausserdem habe ich mich noch gefragt, wie ich eigentlich "strahle"? Am ehesten noch über die Haut(atmung), oder? Den Hauptteil werde ich über die Niere ausgeschieden haben. Weiss das jemand zufällig genauer?

Sie würden mir den Befund nach hause schicken, wo dann alles weitere steht, was zu tun ist, binnen 1-3 Wochen, sagte man mir im AKH.

Ich werde wieder berichten, wenn alles da ist!

Ich danke euch nochmals für Euren Zuspruch, das hat mir gut getan!

Lieben Gruß einstweilen,
Rubin.


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